Das Jahr 2011 war für KölnKongress ein sehr erfolgreiches Jahr mit einer erneut hohen Auslastung in allen Objekten.
Nicht ohne Stolz verkündete KölnKongress-Chef Bernhard Conin am 17. Januar eine Umsatzsteigerung von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Demnach konnte das Unternehmen, das als Tochter der KönMesse Veranstaltungsorte wie den Tanzbrunnen, Gürzenich, ab 2014 auch wieder die Flora, Bastei, Zoo, die Congress-Centren der Messe oder das Zeughaus im Kölnischen Stadtmuseum vermarktet, einen Umsatz von 12,5 Millionen Euro erzielen und damit das beste Ergebnis seit seiner Gründung.
„Wir konnten nahtlos an unser gutes Bilanz-Ergebnis von 2010 anknüpfen und sind überaus zufrieden mit dem Kongress-Jahr 2011", so Bernhard Conin. Die Anzahl der Veranstaltungen bei KölnKongress ist leicht rückgängig, da ein Großteil an Rahmenveranstaltungen auf Grund des turnusmäßig wechselnden Messeprogramms weggefallen ist. Gleichzeitig ist die Gesamt-Auslastung der KölnKongress-Räume im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 1943 Veranstaltungen wurden von mehr als einer Million Gäste besucht. Die Auslastung der Objekte liegt laut Conin bei 361 Tagen, nur an vier Tagen im Jahr findet nichts statt.
Insgesamt betrachtet werden Kongresse und Tagungen immer wichtiger im Veranstaltungsportfolio für KölnKongress und für die Stadt. Allein 59 % aller KölnKongress- Veranstaltungen 2011 waren Kongresse und Tagungen. „Wir sind in dieser Veranstaltungsart also gut aufgestellt und bringen kongressspezifische und langjährige Erfahrung mit", so Bernhard Conin
Highlights im Veranstaltungskalender des vergangenen Jahres waren unter anderem ZZ Top, Joe Cocker, Roxette mit mehr als 10 000 Besuchern, Clueso oder Philipp Poisel und das Amphi-Festival, das pro Tag 16 000 Gäste anzog. Im 22. Jahr fand der Absolventenkongress statt mit 12 000 Besuchern an zwei Tagen.
Für dieses Jahr hat Köln-Kongress am Tanzbrunnen unter anderem Roger Hodgen, James Morrison, Tim Bendzko und Band, Runrig und zahlreiche Kölner Künstler verpflichtet. Neu hinzugekommen sind beispielsweise die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie, die Tagung des Verbands Deutscher Tonmeister und der Deutsche Archivtag.
Die ifo-Studie von 2008 belegt laut Conin, dass Kongresse, Tagungen und Events einen bedeutenden Beitrag zu den wirtschaftlichen Effekten der Region führen. Die direkten und indirekten Produktionseffekte der KölnKongress GmbH führen laut der ifo-Studie zu einem bundesweiten Umsatz von rund 386 Millionen Euro, davon fallen ca. 273 Millionen Euro alleine auf Köln. Dies bedeutet, dass 1 Euro Umsatz bei KölnKongress zu Ausgaben in Höhe von 22,95 Euro in Köln führen. Der Stadt Köln stehen aus diesen Umsätzen ca. 2,8 Millionen Euro an direkten Steuern zu.
Für das Jahr 2012 hat KölnKongress eine neue ifo-Studie in Auftrag gegeben. Bereits in den Jahren 2003 und 2007 hat das Institut für Wirtschaftsforschung der Universität München die Ifo-Studie für die KölnKongress GmbH durchgeführt, die jeweils im darauffolgenden Jahr veröffentlicht werden. Das Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wirtschaftspolitik des Landes zu analysieren. Im konkreten Fall der KölnKongress GmbH, ist es das Ziel, die wirtschaftliche Bedeutung von KölnKongress im Raum Köln, im Land Nordrhein-Westfalen und in Deutschland im Vergleich zu den letzten Jahren zu überprüfen und festzuhalten. Zusammengefasst soll die Entwicklung von KölnKongress im wirtschaftlichen Bereich von 2003 an über 2007 bis heute nachvollzogen und analysiert werden. Die Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts wird zurzeit durchgeführt und wird voraussichtlich im Herbst 2012 veröffentlicht.