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Apr
13

Messe München

Wenn aus alter Hardware neue Arbeitsplätze entstehen

Foto: AfB

Wohin mit veralteten PCs, Druckern und Monitoren? Die Messe München hat auf diese Frage eine sozial vorbildliche Antwort gefunden: Sie spendet jetzt ausgemusterte Hardware der AfB gemeinnützige GmbH – und schafft auf dieser Basis „Arbeit für Menschen mit Behinderung“ (AfB).

Um die ständig wachsenden, technischen Anforderungen zu bewältigen, muss die Messe München die IT-Ausstattung ihrer Mitarbeiter auf dem neuesten Stand halten. Monat für Monat werden PCs, Monitore und Drucker in zweistelliger Stückzahl ersetzt. Die ausgemusterten, technisch veralteten, aber immer noch einsatzfähigen Geräte werden jetzt der gemeinnützigen sozialen Einrichtung „Arbeit für Menschen mit Behinderung“ (AfB) kostenlos zur Verfügung gestellt und dort sinnvoll und nachhaltig verwertet.

 Die AfB-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter löschen alle Datenträger nach einem zertifizierten Prozess, sie bereiten die nicht mehr benötigten IT-Geräte professionell auf und verkaufen sie im AfB-eigenen Online-Shop sowie in den AfB-Stores. Diese Form des Recyclings dient nicht nur der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung, sie kommt in ihrer Nachhaltigkeit auch der Umwelt zugute. „Ökonomisches Handeln lenkt unseren Alltag, aber ökologisches und soziales Handeln bestimmt unsere Zukunft. „Daher ist es für die Messe München wichtig, durch unsere Partnerschaft mit der AfB aktiv zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsprozess beitragen zu können“, erläutert Stefan Rummel, IT-Geschäftsführer der Messe München, das Engagement des Unternehmens. „Die Aufbereitung und Wiederverwendung der Geräte hilft, sinnlosen Elektroschrott zu vermeiden und zugleich die Umweltbelastung und den Rohstoffverbrauch zu minimieren“.


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