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Jun
25

MICEboard Events

No-Shows für einen guten Zweck

c peckommunikation

MICEboard führt zu all seine Fachveranstaltungen eine neue Regel für „late-cancellations“ und „no-shows“ ein. Das Thema der No-Shows ist ein großes Problem bei Fachveranstaltungen der MICE-Branche in Deutschland. Überraschend, da die Teilnehmer solcher Veranstaltungen Eventplaner sind, die auf ihren eigenen Veranstaltungen gerne eine pünktliche und vollzählige Teilnahme von ihren Gäste einfordern.

Warum also klappt das bei den eigenen Branchen-Fachveranstaltungen, wie Weiterbildungs-Workshops, -Seminaren oder Study-Touren nicht immer? Wie kann es sein, dass bei Fachveranstaltungen für die MICE-Branche die No-Show- Rate und kurzfristige Absagen der Teilnehmer nicht selten bei bis zu 40% liegt? Für den Veranstalter von Branchen-Events ist das ein großes Problem, daher werden bei immer mehr Veranstaltungen Teilnahmegebühren erhoben. Die Hamburger Kommunikationsagentur Panem et Circenses, Veranstalter der MICEboard Fachveranstaltungen, geht einen anderen Weg. „Wir haben zwar generell eine geringere No-Show Quote auf unseren MICEboard-Fachveranstaltungen, aber wir haben eine und jede kurzfristige Absage oder No-Show - also eine Nicht-Teilnahme ohne jegliche Abmeldung - ist eine zu viel. Natürlich erheben wir bei dem MICE BOAT und dem MICE PEAK bereits grundsätzlich Stornogebühren bei einer Absage, aber ärgerlich ist das immer“, so Cramer.

Kurzfristige Absagen von Teilnehmern der MICEboard Events, sowie
No Shows werden dem Teilnehmer ab sofort in Rechnung gestellt – aber: die No-Show Gebühr verbleibt nicht in der Agentur sondern geht komplett an die „Sheltersuit Foundation“ in den Niederlanden.
Der Sheltersuit ist ein wasser- und winddichter Mantel, der sich in einen Schlafsack verwandeln lässt. Dabei wird der Schlafsack aus den Mantel herausgezogen und der gesamte Körper ist gegen Wind, Regen und Kälte geschützt. Tagsüber kann der Schlafsack in einem speziellen Rucksack verstaut werden. Die Anzüge werden den Obdachlose kostenlos ausgegeben. Ins Leben gerufen wurde das Projekt im Oktober 2014 durch Bas Timmer und Alexander de Groot. Die beiden Freunde gründeten die Organisation „Sheltersuit
Foundation“ nachdem sie vom Erfrierungstod des Vaters eines Freundes auf der Straße erfahren hatten.

„Wir werden bei unseren „MICE by melody“ Events im September in Düsseldorf, Frankfurt und München sowohl für Late-Cancellations, wie aber auch bei No-Shows den Gästen für ihre Nicht-Teilnahme einen Betrag von 50,- € in Rechnung stellen. Das Geld überweisen wir jedoch komplett an die Sheltersuit
Foundation. Aber auch die Storno-Gebühren, die wir bei dem „MICE PEAK“ und dem „MICE BOAT“ erheben überweisen wir künftig an das Projekt“, ergänzt Cramer.

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