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Mär
29

Röros, Norwegen

Weltkulturerbe und Winterwunderland

Guterhaltene Holzhäuser prägen das Ortsbild

Die Barockkirche von Röros

Winterliche Impressionen der Umgebung

Das Mii Gullo Spa im Fjällnäs Hotel

Auch und gerade der  Winter ist eine hervorragende Zeit für Firmenevents und Incentives, vorausgesetzt, man hat sich auch für die richtige Destination entschieden. Als echtes Winterwunderland entpuppt  sich  bei einem Besuch das  norwegische  Röros, rund 50  Flugminuten nördlich von Oslo nahe der schwedischen Grenze gelegen.

Röros gilt als ein echtes Juwel der norwegischen Kulturgeschichte. 1644 gegründet, zeichnet sich die ehemalige Bergwerksstadt, nahe der noch bis 1977 Erz abgebaut und zu Kupfer weiterverarbeitet wurde, vor allem durch seinen historischen Stadtkern aus, der von alten, jedoch gut erhaltenen Holzhäusern geprägt ist. Die meisten stammen aus dem Jahr 1679, nachdem zuvor schwedische Truppen den Ort niedergebrannt hatten. Die Mehrheit von ihnen leuchten in den typisch nordischen Farben, also Gelb, Hellblau und Rostrot, rund 100 der Gebäude sind denkmalgeschützt. Die Barockkirche – die drittgrößte des Landes und das einzige Steingebäude im Zentrum – sticht imposant zwischen den kleinen Häusern hervor.

Dass alle dieser Holzhäuser nach wie vor bewohnt bzw. bewirtschaftet sind, verleiht dem historischen Ort seine besondere  Authentizität. Als eine von wenigen Bergwerksstädten weltweit wurde der 5.600 Einwohner zählende Ort 1980 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Im Juli 2010 hat die UNESCO den Weltkulturerbe-Status auch auf die Landschaft rund um Röros erweitert. Dazu zählt nun auch die Winter-Transportroute für das Kupfer und die Siedlung Femundshytta, wo das Erz aus Röros verarbeitet wurde.

Heute ist Röros nicht nur beliebtes Tourismusziel, sondern auch eine idyllische Kulisse für Firmengruppen auf der Suche nach einem Winterabenteuer. Als einzige Bergstadt Norwegens, auf 630 Metern Höhe gelegen, fällt hier der erste Schnee bereits ab Oktober. Bis Ende April liegt Röros unter einer weißen Schneedecke. Im November schon fällt das Quecksilber regelmäßig unter die Minus-15-Grad-Marke. Röros ist daher nicht nur für Langlauffans ein echtes Dorado. Die Region bietet mehr als tausend Kilometer präparierter Loipen und stabile Wintersportbedingungen. Wer  möchte, kann seine Skitour direkt vor der Hoteltür starten.

Neben den klassischen Sportarten wie Rodeln, Ski-Langlauf und Alpin-Ski, könnenbesonders Abenteuerlustige einen Kurs im „Snowkiten“ absolvieren. Ein Flugdrachesorgt für den nötigen Antrieb, um mit Ski oder Snowboard über Schnee und Eis zurasen. Die Gegend rund um Röros bietet die perfekten Windbedingungen dafür. Kaum ruhiger geht es bei einer Hundeschlittenfahrt zu. Alaskan Husky Tours beispielweise bietet zusätzlich diverse Outdoor-Aktivitäten für Privatpersonen wie auch große und kleine Business-Gruppen. Unterstützt wird das Unternehmen dabei von erfahrenen und professionellen Helfern, Guides und Hundeführern. Für Events mit größeren Gruppen organisiert man beispielsweise Schneeschuh-Staffelläufe, Teamskifahren, Zielschießen mit Kleinkalibergewehr, Lassowerfen oder auch Welpenknuddeln. Üblicherweise enden die Aktivitäten mit einem Gourmet-Menü, zubereitet von professionellen Hotelköchen am offenen Feuer im großen Lappenzelt. Hierfür stehen ein kleines Lavu für 30 Personen sowie ein großes Zelt zur Verfügung, in dem bis zu 130 Personen bequem Patz finden. Für noch größere Gruppen, so verlautet, können weitere Zelte organisiert werden, so dass Events für bis zu 300 Teilnehmer möglich sind. Die Basisstation der Schlittenhunde und das Wildlife Camp liegt inmitten unberührter Natur und ist mit dem Auto von Röros in nur 20 Minuten erreichbar.

Für Adrenalinschübe sorgen auch Snowscooter-Safaris durch das Bergland. Im Anschluss an die Fahrt kann die Gruppe ihr Camp aufschlagen und unter freiem Himmel Spezialitäten der Region genießen. Wer es weniger turbulent mag, der begibt sich im Pferdeschlitten auf einen Ausflug durch die winterliche Pracht.Eine ganz andere Seite von Röros und der Region können Firmengruppen bei einemBesuch einer Rentierfarm der Sami kennenlernen. Sie haben sich schon lange vor den Bergbauunternehmen in der Gegend angesiedelt hat. Seit Jahrhunderten züchten sie Rentiere. Nur wenige Minuten Fußweg vom Stadtzentrum entfernt, liegt eine traditionelle Farm, die Einblick in den Alltag der Sami bietet. Die Teilnehmer können hier auch selbst Hand anlegen – beim Füttern, Führen und sogar beim Einfangen der Tiere mit dem Lasso.

Und selbstverständlich kommt in Röros auch das beliebte Shopping kommt nicht zu kurz. Bei einem Bummel durch die engen Straßen mit ihren historischen Gebäuden und charakteristischen Innenhöfen gibt es jede Menge zu entdecken: Obwohl klein und beschaulich, bietet Röros eine erstaunliche Vielfalt an interessanten Boutiquen und Ateliers mit Kunsthandwerk.In den Sommermonaten ist darüber hinaus auch die Olavsgrube für Firmengruppen geöffnet, in der die Bergarbeiter bis 1977 noch das Erz zu Tage förderten. In Führungen kann man einen Teil des weitläufigen Stollensystems besichtigen. Als Ausgangspunkte für entsprechende Aktivitäten hat Röros neben einer Reihe erstklassiger Hotels auch eine große Auswahl an Ferienhäusern, Berghütten oder geschichtsträchtigen Gasthäusern zu bieten. Größter Anbieter vor Ort ist dabei das Röros Hotel, nur wenige Gehminuten  vom Stadtzentrum  und zwei Kilometer vom Flughafen entfernt. Es offeriert 167 moderne Zimmer und Suiten mit allem Komfort, Hallenbad, Sauna und diverse andere Annehmlichkeiten wie Business Center und  WLAN. Unmittelbar ans Röros Hotel angebunden ist übrigens das Kultur- und Konferenzzentrum Storstuggu. Hier stehen eine ganze Reihe verschiedener Säle und Besprechungsräume zur Verfügung, die Palette reicht dabei von Gruppenarbeitsräumen für  acht bis 13 Personen bis hin zum 600 Personen fassenden ,,Falkbergetsalen“.

Ebenfalls zum Unternehmen Röros Hotell AS gehörend und für Freunde kulinarischer Genüsse in Röros fast ein Muss: Die ,,Kaffestuggu“ und das ,,Vertshuset Röros“. Bei ersterer handelt es sich um das  älteste und traditionsreichste Café der Stadt. Hier wird in warmer und urgemütlicher  Atmosphäre traditionelle  und abwechslungsreiche Alltagskost serviert, durchweg hausgemacht mit erstklassigen Zutaten aus der Region. Gleiches gilt auch für das Restaurant des Vertshuset Röros, das sich ebenfalls regionaler Produkte bedient und  bei seinem Speiseangebot durch die beste europäische Küche inspirieren lässt. Im Vertshuset kann der Gast nicht nur gut essen und trinken, sondern bei Bedarf auch gleich nächtigen. Hierfür stehen 38 Zimmer und Appartements parat.Wer es noch ruhiger als im beschaulichen Röros mag, wird  45 Fahrtminuten entfernt gleich hinter der schwedischen Grenze fündig. Das Fjällnäs Hotel ist Schwedens ältestes Gebirgshotel. Als vor rund 130 Jahren hier die ersten Gäste nächtigten, war es vor allem die unberührte Natur, die lockte. Und das Gleiche gilt auch heute noch. Auf verschiedene Gebäude bzw. Gebäudeflügel verteilt, stehen hier 41 Zimmer zur Verfügung, die von modernem skandinavischem Design geprägt sind. Für Ruhe und Entspannung sorgt im übrigen nicht nur die umgebende Natur, sondern auch das  hauseigene Mii Gullo Spa, wobei Mii Gullo? aus der Sami-Sprache  stammt und ,,Wie geht es Dir?“ bedeutet. Hier findet der Gast mit Sicherheit spätestens dann Entspannung, wenn er durch die Panorama-Scheiben im Ruheraum des Spas den Blick auf die verschneite  Winterlandschaft genießt.

www.rorosinfo.com; www.visitnorway.com/meetings