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Mär
29

Brähler ICS

Weltrekord und Softwareerweiterung

Brähler hat kürzlich die Software seines SDSVAN-Konferenzsystems optimiert und zudem einen „Rekord-Auftrag“ an Land gezogen.

Seit Jahrzehnten behauptet sich Brähler ICS, Königswinter, international als Lieferant verlässlicher Konferenztechnik. Jetzt hat die Firma sogar einen Weltrekord zu vermelden. Brähler ist es nämlich gelungen, für ein Projekt in Qatar die bis dato größte drahtlose Diskussionsanlage der Welt liefern zu können: das neue DIGIMIC-System mit 400 drahtlosen Sprechstellen in einem Raum.

Brählers internationaler Erfolg rührt u.a. daher, dass die Firma ihre bewährten Produkte sukzessive verbessert.  So erhielt kürzlich das digitale CDSVAN-Konferenzsystem eine umfangreiche Software-Optimierung. Neben der Optimierung der DSP-gesteuerten Elemente zur Audiobearbeitung erfuhr das Modul CDS-Console zur Steuerung und Administration des Systems und der Konferenz an sich die meisten Erweiterungen:

Die grafische Benutzeroberfläche, die geografische Darstellung und der dazu gehörige Editor wurden in verschiedenen Funktionen erweitert und vereinfacht. Konkret bietet das System jetzt mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Mikrofon-Tasten sowie der Positionierung der Tasten auf dem Bildschirm. Ferner können Fotos und zusätzliche Informationen vom Sprecher auf dem Bildschirm oder im Konferenzsaal angezeigt werden. Außerdem lassen sich Abstimmungsergebnisse nun geografisch (räumlich) darstellen.

Ein neues Aufnahme-Modul ermöglicht es, bei der Dolmetscheraufzeichnung Markierungen zu setzen, wodurch die ausgewählten Positionen später leichter zu finden sind. Das gilt für jeden einzelnen Dolmetscherkanal. Als Aufzeichnungsformate stehen dabei MP3 oder WAV zur Auswahl. Nach wie vor können die Aufzeichnungen an verschiedenen Orten gespeichert oder archiviert werden: auf der eigenen lokale Festplatte, einem alternativen Laufwerk oder in einem lokalen Netzwerk.

Zusätzliche Funktionen wurden darüber hinaus im Modul „Redezeit“ eingefügt. Hier selektiert man zwischen zwei Zeiteinstellungen - die globale/individuelle Redezeit sowie die Gesamtzeit. Außerdem kann eine variable Vorwarnzeit bestimmt werden, so dass kurz vor Ende der Redezeit ein akustisches Warnsignal ertönt und/oder der Vorsitzende per Anzeige im System einen Hinweis auf das nahende Ende der jeweiligen Redezeit erhält.

Verbessert wurde überdies die Protokollierung der Mikrofonaktivitäten. Die Delegierten können mit ihren Mikrofontasten Redebeiträge anmelden, die in einer Wortmeldeliste angelegt werden, die der Vorsitzende zuvor freigeben, respektive aktivieren kann. Der Vorsitzende seinerseits hat die Wahl, ob er Redebeiträge direkt freigibt, oder anhand der Wortmeldeliste chronologisch „abarbeitet“. Hilfreich ist dabei sicherlich auch die Delegiertendatenbank, in der sich jetzt neben den Namen der Teilnehmer Zusatzinformationen wie beispielsweise Partei, Firma, Land oder Region sowie Fotos speichern lassen.

Last but not least hat Brähler das Dolmetscher-Modul überarbeitet. Es erlaubt dem Chefdolmetscher jetzt, im sogenannten “take-over-mode” zu bestimmen, ob die eingesetzten Dolmetscher das Übersetzen im laufenden Betrieb (aktive Übernahme) übernehmen, oder erst, nachdem ein Kollege seine Übersetzungstätigkeit abgeschlossen hat (passive Übergabe).