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Mär
30

Nürburgring

Die „grüne Hölle“ für Entertainment

Kart-Rennen als Eventbaustein

Backstage-Touren, Kart-Rennen oder Fahrsicherheitstrainings – im Rahmen einer Branchen-Veranstaltung lernten über 700 Tourismus-Experten drei Tage lang die Angebote des Nürburgrings kennen.

Mögen die neuen, spektakulären F1-Parcours im Nahen und Fernen Osten in puncto Glamour und Spektakel auch neue Maßstäbe gesetzt haben, so konnten sich doch einige der „alten“ F1-Strecken ihren Nimbus bewahren. Etwa der 1927 eröffnete Nürburgring in der Eifel, der sich dank seiner über 80jährigen Geschichte als eine der traditionsreichsten Rennstrecken Europas bezeichnen darf. Und immerhin finden auf der als „grüne Hölle“ bekannten Strecke alljährlich rund 100 unterschiedliche Rennen statt.

Gleichwohl driftet der F1-Zirkus - wie von Bernie Ecclestone schon vor Jahren prophezeit und seither vermutlich sogar forciert - gen Osten. Zur nötigen Belebung der Legende Nürburgring wurde dieser schließlich 2009 zu einem ganzjährigen Entertainment und Eventzentrum ausgebaut. Wetterunabhängige Präsentations-und Eventflächen, zusätzliche Freizeitangebote für Fans, Touristen und Firmenkunden sowie weitere Übernachtungskapazitäten in unmittelbarer Nähe zur Rennstrecke sind die zentralen Bausteine des Projektes Nürburgring 2009.

Und da derlei Angebote ohne PR allenfalls schleppend anlaufen, luden die Verantwortlichen vor Ort vom 4. bis zum 6. Dezember um die 700 Reisebüro-Expedienten, Reiseveranstalter sowie andere Touristiker und Eventfachleute an den Nürburgring ein, um dort das volle Programm des Erlebnisparks hautnah zu erleben. So absolvierten die Teilnehmer unter anderem Fahrsicherheitstrainings, Kart-Rennen und Klettertouren im Hochseilgarten. Einer der Höhepunkte war laut der Veranstalter eine Fahrt über die legendäre Nordschleife, die den Nürburgring einst zu einer der gefährlichsten F1-Strecken überhaupt machte. Weitere Stationen des Wochenendes waren die neuen Attraktionen vor Ort wie beispielsweise derring°boulevard, eine überdachte Flaniermeile mit Showrooms, und die ring°arena, die als Indoor-Arena für Konzerte, Sport, Präsentationen und andere Events konzipiert wurde. Das ring°werk, ein Indoor-Freizeitpark rund um das Thema Motorsport wurde ebenfalls ausgiebig genutzt und sorgte beispielsweise mit dem Fahrgeschäft Nürbus, einer simulierten Busfahrt über die berüchtigte Nordschleife, für einen gewissen Thrill. Mit über 10.000 Quadratmetern Event-Fläche, heißt es in der Eifel, sei der Freizeitpark ring°werk das ideale Umfeld für VIP-Empfänge, Pressekonferenzen, Podiumsdiskussionen, Produktpräsentationen oder ausgelassene Firmenfeste.

Bei einer abendlichen Party im Eifeldorf Grüne Hölle, das lediglich rund 100 Meter von der Grand Prix-Strecke entfernt liegt, konnten die 700 Gäste dann nicht nur ihre Erlebnisse reflektieren und diskutieren, sondern es erwartete sie dort zudem eine von dem schillernden Motorsport-Reporter Kai Ebel moderierte Show sowie ein After-Race-Dinner.

Während des gesamten Wochenendes wohnten die Reiseteilnehmer übrigens im 4-Sterne Lindner Congress & Motorsport Hotel, dem 3 Sterne Hotel Eifeldorf sowie im 4-Sterne-Ferienpark der Lindner-Gruppe. Die Lindner-Häuser, das liegt nahe, empfehlen sich per se nicht allein zur Unterbringung speziell von Firmenkunden, sondern liefern am Nürburgring darüber hinaus Veranstaltungsräume und Veranstaltungs-Know-how.
TF