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Sep
16

Apache Spirit Ranch

Auf Visionssuche mit Indianern

Bei einem Aufenthalt auf der Apache Spirit Ranch in Arizona erleben Gäste nicht nur klassische Westernabenteuer mit Lagerfeuerromantik, sondern begeben sich auch auf eine spirituelle Spurensuche zu sich selbst.

Im südlichen Arizona, wo einst das Volk der Apachen um Geronimo und Cochise gegen US-amerikanische Truppen kämpfte, ist auf über 110 Hektar geschichtsträchtigem Land die Apache Spirit Ranch entstanden. Für Besucher ist ein Ranch-Aufenthalt wie eine Zeitreise in den Wilden Westen, mit echten Cowboys, stundenlangen Ausritten und einer Tasse Kaffee am knisternden Lagerfeuer.

Zudem können Gäste in die faszinierende Welt der Indianer eintauchen, interessante Einblicke in deren Kultur, Lebensweise und Spiritualität gewinnen und dabei den „Apache Spirit“, den Geist der Apachen, erleben. Beim sogenannten Vision Quest erlernen Sinnsuchende, eigene Grenzen zu überschreiten und auf Antworten der Natur zu reagieren.

Dafür ziehen sie sich unter Anleitung eines erfahrenen Lehrmeisters während der mehrtägigen Reise in die Einsamkeit der nahegelegenen Dragoon Berge zurück. In der Kultur der Indianer stellt die Visionssuche ein wichtiges Übergangsritual dar, das bei jungen Männern den Eintritt ins Erwachsenenalter markiert. Auch von Erwachsenen werden zur Selbstfindung und zur Lösung großer Herausforderungen immer noch Vision Quests unternommen. Inmitten der Natur und in einem Zustand der Transzendenz begeben sich auch die Gäste der Apache Spirit Ranch auf Wunsch und nach individueller Vereinbarung auf eine aufregende und erkenntnisreiche Reise zu sich selbst. Begleitet werden sie dabei von Charlie „Onehorse“ Hill, einem erfahrenen Yaqui-Indianer.

Auch jenseits der traditionellen Vision Quests ist auf der Apache Spirit Ranch die tiefe Verbindung zur indianischen Kultur allgegenwärtig. In unmittelbarer Nähe zu den Haupthäusern befindet sich ein originales Chiricahua-Camp mit traditionellen Strohzelten, den so genannten Wikiups. „Nde’ Gowanii” heißt dieser spirituelle Ort, den die Apachen auch heute noch regelmäßig besuchen und bei gemeinsamen Abenden am Lagerfeuer den Gästen interessante Geschichten über die Lebensweise ihres Volkes erzählen.

Auch können sich Besucher mit Indianern auf Fährtensuche begeben und dabei die Spuren von Pumas, Coyoten oder Klapperschlangen lesen lernen. Weitere Einblicke in das Leben der Apachen bieten Aktivitäten wie Bogenschießen, Pferdebemalung oder indianische Energiemassagen. Stundenlange Ausritte durch die menschenleere Weite Arizonas ermöglichen den Gästen ebenfalls, dem Wunsch nach innerem Wachstum ein Stück näher zu kommen und im Einklang mit der Natur neue Kräfte für den Alltag zu sammeln. Das Umland der Ranch ist ein wahres Reiterparadies und bietet perfekte Voraussetzungen für endlose Ausritte durch die wild-romantische Landschaft mit ausgetrockneten Flussbetten und entlang traditioneller Indianerpfade.

Die insgesamt 17 liebevoll und stilecht eingerichteten Gästezimmer der Apache Spirit Ranch erinnern an eine typische Westernstadt. Besucher können beispielsweise im Gefängnis, im Büro des Marschalls oder sogar in „Miss Kitty’s Bordello“ wohnen. Die originellen Ausstattungsdetails sind der damaligen Zeit nachempfunden und lassen dabei echtesWildwest-Feeling aufkommen, ohne auf modernen Komfort zu verzichten. Auch kulinarisch bleibt die Apache Spirit Ranch ihrem Motto treu. Serviert werden feines Best-Western-Food und mexikanische Spezialitäten, wie zum Beispiel frittierter Kaktus. Weitere Informationen unter www.apachespiritranch.com