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Feb
25

"Etwas belastete" Atmosphäre bei letzten Verhandlungen

Vor dem Schluss-Akt im Gema-Drama

Joachim König (Foto: EVVC)

Der Konflikt um die Gema-Tarifreform 2013 wird derzeit hinter verschlossenen Türen beim Deutschen Patent- und Markenamt als Schiedsstelle ausgetragen.

Dort loten die Tarifpartner, die Musikrechte-Verwertungsgesellschaft Gema und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV), derzeit Kompromissmöglichkeiten aus. Für März wird der Schiedsspruch des deutschen Patent- und Markenamtes erwartet. Sollte dieser nicht im Sinne der BVMV ausfallen, wird der Verband voraussichtlich klagen. „Dann wird das Jahr 2013 nicht ausreichen, um zu einer juristischen Regelung zu kommen“, meint Joachim König, Präsident des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren (EVVC) und derzeit auch stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung. In diesem Fall müsste eine Übergangsregelung gefunden werden. Eine solche Lösung, die vergleichsweise moderat ansteigende Gebühren zur Folge, aber die Systematik der Erhebung nicht verändert hat, gilt aktuell bereits.

Die als „Vereinfachung“ angekündigten neuen Gema-Tarife wurden nach Protesten Ende 2012 vorerst ausgesetzt. König meint, dass die Gema die Gebührenerhöhungen, die auch schon in der Vergangenheit regelmäßig durchgeführt und mit der Bundesvereinigung diskutiert wurden, in eine Größenordnung getrieben habe, die die Atmosphäre der Gespräche beim Patent- und Markenamt „schon ein wenig belastet“.
Am 12. April hält Rechtsanwalt Elmar Funke einen Vortrag bei der Eventplaza Conference - www.eventplaza-conference.com - in Frankfurt: „Aus 11 mach 2 – Gema-Tarifreform 2013“. Der Anwalt zeigt auf, was die Reform für Eventagenturen, Veranstalter, Kunden und Corporate Events bedeuten würde.
 

Lesen Sie mehr zur Prolight+Sound, der Eventplaza Conference und der damit verbundenen Premiere der International Event Safety Conference am 10. April 2013 in der:

Ausgabe 1/2013 der tw - tagungswirtschaft, für PDF-Version HIER klicken