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Aug
21

Gericht verurteilt Ex-Geschäftsführer Krohne

"World of Events": 380.000 € Schadensersatz für Rhein-Main-Hallen

Die Rhein-Main-Hallen, hier eine Visualisierung des künftigen Aussehens, bekamen Schadensersatz zugesprochen. (Foto: Ferdinand Heide Architekt BDA)

Mit dem Markennamen der Wiesbadener Messe "World of Events" und dem Verhalten des langjährigen Geschäftsführers der Rhein-Main-Hallen, Thomas Krohne, hatte sich das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt zu beschäftigen – und es kam zu einer klaren Entscheidung: Es verurteilte den ehemaligen Manager, rund 380.000 Euro Schadensersatz an die Rhein-Main-Hallen zu zahlen, dazu kommen noch Zinsen.

Das OLG ist der Überzeugung, Krohne habe das städtische Unternehmen geschädigt. Er hatte die Rechte an dem Messennamen für 500 € verkauft. Für die weitere Nutzung mussten die Wiesbadener dann zahlen. Eine Revision ließ das Gericht nicht zu. Das im Juli abgeschlossene Zivilverfahren war im Jahr 2010 eingeleitet worden. Krohne will laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. August "nach eigenem Bekunden" mit einer Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil vorgehen. (ch)