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Jul
31

Pro event

Eine Agentur macht Sabbatical

FOTO: proevent

Die Heidelberger Kommunikations-Agentur pro event hat sich im ersten Quartal 2018 für acht Wochen eingeschlossen und fast ausschließlich mit sich selbst beschäftigt.

Begriff „Sabbatical“ ist dabei natürlich ein wenig irreführend. Denn statt den Jakobsweg zu laufen oder hinter Klostermauern zu meditieren war die Agenda vollgepackt mit einer Art 360°-Inspektion des gesamten Unternehmens inklusive Einbau des ein oder anderen Tuning-Pakets. Unter anderem ging es dabei um Prozesse, Strukturen und Digitalisierung ebenso wie um Kommunikation, Portfolio und das Sichtbarmachen bisher unentdeckter Talente im Team.

„Drei Monate sind zu lang“ war die erste Reaktion von Jörn Huber, „aber die Idee gefällt mir.“ - „Ehrlich gesagt hätte ich eine andere Reaktion erwartet,“ beschreibt Helge Thomas rückblickend seine Gedanken, „Ich dachte, er würde milde lächeln und mir erklären, dass wir uns das nicht leisten können“. Frank Bölzle, der „Chefstratege“, wie sie ihn in der Agentur nennen, erinnert sich auf seine Art „Von dem Moment an war alles anders. Die Idee hatte sich augenblicklich eingebrannt und ermöglichte uns im weiteren Verlauf eine völlig neue Herangehensweise in diesem Weiterentwicklungsprozess“.
Im Frühsommer folgten dann zunächst Einzelgespräche mit dem gesamten Team, um alle mit auf die Reise zu nehmen, und anschließend mehrere Workshops der Geschäftsleitung, bei denen das Trio unter methodischer Begleitung eine Roadmap entwickelte. Beschrieben wird darin der weitere Weg der Agentur bis ins Jahr 2025. Neben einer klaren Vision und einem gemeinsamen Purpose ist das Papier gegliedert in fünf strategische Säulen sowie entsprechende Handlungsfelder.

Ende Januar dann der Startschuss. Von der Praktikantin über ProjektmanagerInnen und Kreative bis zum Geschäftsführer waren alle am Start. Auf Augenhöhe und mit großer Leidenschaft, nur unterbrochen von einem täglich gemeinsamen Mittagessen, haben sie acht Wochen lang rund 20 interdisziplinär zusammen gestellten Arbeitsgruppen gewirkt und am Ende ganz konkrete Ideen und Lösungen entwickelt.

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