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Aug
24

Deutscher Reiseverband

Millennials mögen Geschäftsreisen und Goodies

Foto: DRV

Junge Kollegen empfinden sich unterwegs produktiver – Generation Y locken Bonusmeilen und Erste-Klasse-Reisen

45 Prozent der Geschäftsführer sagen, dass die 18- bis 34-jährigen Mitarbeiter die Belastung nicht scheuen und sogar lieber auf Dienstreisen gehen als die älteren Kollegen. Ein Grund: Fast jeder zweite junge Kollege schätzt seine Produktivität auf Reisen höher ein als im Büro. Doch die Jüngeren schauen auch genau hin, welche Extras ihr Arbeitgeber für sie bereithält. Zugfahrten erster Klasse, Bonusmeilen zur privaten Verwendung und ein schickes Hotel – das alles ist ihnen wichtig. Das sind Ergebnisse der aktuellen Umfrage „Chefsache Business Travel 2018“, einer Initiative von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV).
Die Generation Y hält sich unterwegs für effizienter als am Schreibtisch. Ihre Produktivität sei auf Geschäftsreisen höher, sagen 45 Prozent von ihnen – die Steigerung ist nicht unerheblich: 37 Prozent der 18- bis 34-Jährigen beziffern die Produktivität bei dienstlichen Reisen auf mehr als 20 Prozent höher als im Büro.

Diese höhere Produktivität auf Dienstreisen hängt nach Meinung der Jüngeren maßgeblich von einer stabilen Internetverbindung und einer guten Arbeitsumgebung (93 Prozent) sowie der Ausstattung mit neuen Technologien (91 Prozent) ab. Für 57 Prozent der Millennials sind Smartphone, Tablet und Reise-Apps ursächlich für die höhere Produktivität, bei den 35- bis 45-Jährigen sehen das nur 39 Prozent so.
„Die jungen Mitarbeiter legen viel Wert auf eine zeitgemäße Ausstattung mit einem Firmen-Smartphone, -Laptop und entsprechenden Kommunikations-Apps“, sagt Andreas Neumann von DERPART, einer Travel Management Company der DRV-Initiative Chefsache Business Travel. „In Zeiten von Fachkräftemangel lassen sich junge Fachkräfte und High Potentials vor allem mit diesen und anderen kleinen Extras locken.“ Schon im Vorstellungsgespräch sind die Reiserichtlinien und darin enthaltene Goodies bei fast drei Viertel der 18- bis 34-Jährigen ein Thema, sagen die Chefs - bei den Bewerbern ab 46 Jahren ist dies nur noch für rund die Hälfte der Befragten der Fall.

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