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Nov
15

Dresden Convention

Weltpremiere für den 12. Dresden Congress Award

c dresden marketing gmbh

Heute findet die Verleihung des „12. Dresden Congress Award“ mit einer Premiere statt: Erstmals ist einer der vier begehrten Pokale mittels 3-D-Druckverfahren hergestellt worden – im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS.

Dort, wo üblicherweise Bauteile für Branchen wie die Luft- und Raumfahrt, die Medizintechnik oder den Automobilbau hergestellt werden, ist der Druck eines Pokals ein Novum. „Wir freuen uns sehr, dass einer der Preisträger des Dresden Congress Awards bald einen bei uns im Haus hergestellten Pokal in den Händen halten wird. Die dahinterstehende Botschaft ist klar und wichtig: In Dresden wird heute an der Zukunft für morgen gearbeitet. So wird der 3-D-Druck, davon bin ich überzeugt, unser Leben in den kommenden Jahren ganz entscheidend beeinflussen und verändern“, sagt Prof. Dr. Christoph Leyens, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS und des Instituts für Werkstoffwissenschaft der TU Dresden.

Mit dem Dresden Congress Award bedankt sich die Landeshauptstadt bei denjenigen, die sich für die Durchführung ihres Kongresses bzw. ihrer Tagung für Dresden entschieden haben: Wissenschaftler, Unternehmer bzw. Agenturen aus ganz Deutschland. „Unsere Preisträger machen sich an ihrem Institut, in ihrem Unternehmen stark für Innovation und damit letztlich Fortschritt in unserer aller Leben – eine Weiterentwicklung, die uns auch für den Dresden Congress Award am Herzen liegt und für die der 3-D-Award steht“, sagt Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der Dresden Marketing GmbH (DMG). Neu sind auch die Award-Kategorien: Während in den Vorjahren vornehmlich die Anzahl der Teilnehmer entscheidend war, geht es bei den neuen Kategorien „Newcomer“, „Kontinuität“, „Internationalität“ bzw. „Fokus auf Dresden“ um weitere Faktoren: Wurde der Aspekt der Nachhaltigkeit berücksichtigt und die Stadt Dresden in ihrer Vielfalt präsentiert? Haben der Kongress bzw. die Tagung dazu beigetragen, die Strahlkraft Dresdens als renommierten Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zu erhöhen? Konnte es gelingen, die Fachveranstaltung langfristig in Dresden zu etablieren? Passenderweise wird es auch der Newcomer-Preisträger sein, der die 3-D-gedruckte Version erhalten wird. Der Entwurf des Pokals stammt von der Dresdner Künstlerin Marlene Foltyn. „Als ich den Pokal entworfen habe, war ich noch Studentin an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Dass ‚mein‘ Pokal heute, zwölf Jahre später, mittels eines Druckers hergestellt werden kann und sich optisch kaum von dem über Bronzeguss hergestellten Pendant unterscheidet, ist für mich ein kleines Wunder“, sagt Foltyn.

www.dresden-convention.com