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Dez
03

Nach Cebit-Aus

Startup-Verband gründet den deutschen Digitaltag

Foto: Bundesverband Deutsche Startups

Nach der überraschenden Absage der CEBIT kündigt der Startup-Verband für den Juni ein digitales Bürgerfest an und gründet dazu die Initiative digitalgermany. Damit folgt er dem Vorbild aus der Schweiz, wo der zweite Digitaltag im Oktober an den an den Hauptbahnhöfen in Zürich, Lugano und Genf an über einem Dutzend weiterer Standorte Digitalisierung für jedermann und jederfrau zum Anfassen bot.

Der Startup-Verband, der in den vergangenen fünf Jahren als enger Partner der Deutschen Messe AG die Startup-Aktivitäten der CEBIT sowie der Hannover Messe begleitet hat, ist davon überzeugt, dass insbesondere auch Startups von einer Wiederbelebung der Technologiebegeisterung der Deutschen profitieren werden. Sein Engagement im Rahmen der Industriemesse im April möchte der Verband ebenfalls weiter ausbauen. Der Digitaltag bietet in Kontrast zur Industriemesse Zukunft zum Anfassen für jedermann. Der Organisation digitalswitzerland haben sich bereits mehr als 100 namhafte Unternehmen angeschlossen. Das will der Verband auch in Deutschland schaffen und ruft Unternehmen aller Generationen, Startups wie Konzerne auf, sich ihm anzuschließen.

Marc Walder, Gründer von digitalswitzerland, der Organisation hinter dem Schweizer Digitaltag, und im Hauptberuf CEO der Ringier AG, leistet Nachbarschaftshilfe: "Wir müssen die gesamte Bevölkerung für die Digitalisierung gewinnen, sodass alle davon profitieren können. Wenn wir es nicht schaffen, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, ja jede Einzelne und jeden Einzelnen mitzunehmen, werden viele beginnen, zu blockieren und abzuklemmen. Bereits bei unserem ersten Digitaltag im Jahr 2017, dem ersten seiner Art in Europa, haben hunderttausende Schweizerinnen und Schweizer das Thema Digitalisierung erleben können."

www. deutschestartups.org