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Jan
11

AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft

Deutsche Messen bleiben auf Kurs

Foto: Auma

Die Messen in Deutschland haben sich 2018 trotz schwieriger Rahmenbedingungen behauptet und ein insgesamt solides Ergebnis abgeliefert.

Auf den 178 internationalen und nationalen Messen wurden gegenüber den Vorveranstaltungen im Durchschnitt 1,5 % mehr Aussteller und etwa 1 % größere Standfläche registriert. Die Besucherzahlen lagen nur knapp ein halbes Prozent unter dem bisherigen Niveau. Das ergaben vorläufige Berechnungen des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft. Die Entwicklung der Ausstellerzahlen und Standflächen liegt zwar unter den Wachstumsraten des Jahres 2017, als gut 3,5 % mehr Beteiligungen und rund 3 % mehr Fläche registriert wurden. Jedoch haben sich die Unsicherheiten über die Entwicklung der heimischen Konjunktur und des Außenhandels – Stichwort Protektionismus – erheblich verstärkt. Dies hätte auch zu einem deutlich vorsichtigeren Messe-Engagement in der Wirtschaft führen können. Auch hatten Diskussionen über die „richtigen“ Veranstaltungsformate letztlich nur auf wenige Branchenmessen negative Auswirkungen.

Dazu der AUMA-Vorsitzende Walter Mennekes: „Natürlich müssen sich Messen weiterentwickeln. Aber die meisten Grundkonzepte unserer Messen sind zukunftsfähig. Bedarf an deutlich veränderten Formaten gibt es nur in einem relativ schmalen Segment von Messen. Ich warne davor, die Festivalisierung generell als neuen Messetrend auszurufen. Messen aller Art werden aber emotionaler werden, auch die B2B-Messen. Und dieser Prozess hat in vielen Fällen schon begonnen. Aber letztlich müssen alle Neuausrichtungen dem Großteil der Aussteller und Besucher einen konkreten geschäftlichen Mehrwert bieten.“

www.auma.de