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Apr
15

OsnabrückHalle

Osnabrücker „Erklärung der Vielen“

Foto: Shawn Hellmann

Vergangene Woche wurde die „Osnabrücker Erklärung der Vielen“ veröffentlicht. Damit schließen sich Kultureinrichtungen aus Stadt und Landkreis Osnabrück der „Kampagne der Vielen“ an, die ihren Ursprung in der „Berliner Erklärung der Vielen“ hat. Die Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH (OVK GmbH), Betreiberin der OsnabrückHalle, hat die Osnabrücker Erklärung ebenfalls unterzeichnet und führt damit ihr Engagement für Toleranz und Respekt fort.

Ausgehend von der Initiative der Städtischen Bühnen Osnabrück, des Museumsquartiers und des Diözesanmuseums, die nach der Berliner Erklärung einen Aufruf an die Osnabrücker Kulturschaffenden gestartet haben, hat sich die OVK GmbH mit dem Thema der zunehmenden Bedrohung von rechts in der Kunst- und Kulturlandschaft auseinandergesetzt. „Wir unterstützen die Kampagne, da wir uns als Teil des Ganzen sehen und nur zusammen stark sein können. Ein erstes Zeichen haben wir bereits im vergangenen Oktober mit dem Festival #WIRMACHENWAS gesetzt“, so Robert Schwarzer, Prokurist der OsnabrückHalle.

Damals strömten über 4.000 Besucher*innen in die OsnabrückHalle, um friedlich miteinander zu feiern. 20 Live-Acts und rund 40 gemeinnützige Vereine, Gruppen und Initiativen präsentierten sich für Respekt und Toleranz. Das Festival war auf Initiative von Mitarbeiter*innen der Lagerhalle und der OsnabrückHalle nach den Ereignissen von Chemnitz spontan ins Leben gerufen worden. Diese Erfahrung, habe dazu geführt, dass die OsnabrückHalle sehr gerne bereit sei, das „Bündnis der Vielen“ zu unterstützen, so Schwarzer.

www.dievielen.de