Kommentar: Ein Gefühl von Sicherheit: Christi...
Kommentar: Ein Gefühl von Sicherheit

Christian Funk über Eindrücke vom International Tourism Security Summit

-

Ich komme gerade vom International Tourism Security Summit aus Jerusalem zurück. Auch und gerade Krisen im Umfeld von Veranstaltungen wurden auf der Konferenz betrachtet. Grundsätzlich kann man sich vor verschiedenen Szenarien – seien es Terroranschläge oder Naturkatastrophen – einfach nicht schützen. Es gibt aber klare Empfehlungen, wie man im Ernstfall damit umgeht: Kommunikation ist der Schlüssel. Krisenkommunikation wurde in jedem Vortag behandelt. Auf der einen Seite mit Behörden, um Fakten zu schaffen, auf der anderen Seite mit den Betroffenen, um ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Und dann gibt es noch die Kommunikation nach außen, um das Image, beziehungsweise die Wahrnehmung einer Destination wieder zu verbessern. Gefühl und Wahrnehmung waren ebenfalls Thema der Konferenz. 37% aller Reisenden fürchten sich vor Terroranschlägen – allerdings sind nur 0,000001 Prozent aller Reisenden Opfer davon. Solche Beispiele kennt man ja, sie ändern natürlich nichts an der gefühlten Sicherheit. Hatten Sie schon einmal ernsthafte Krisen im Zuge von Veranstaltungen zu bewältigen? Ist Veranstaltungssicherheit ein wichtiges Thema für Sie? Schreiben Sie mir bitte. Es würde mich und unsere Leser brennend interessieren.

Christian Funk
funk@tw-media.com

Foto: Pixabay
stats