KRAFTVERKEHR – Event- und Kongresskultur: Tag...
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KRAFTVERKEHR – Event- und Kongresskultur

Tagen im Industriekulturambiente in der Kulturhauptstadt Europas 2025

CWE - Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH

Einst reichste Metropole Deutschlands und geprägt durch die Industrie, lassen sich in Chemnitz auch heute noch zahlreiche Beispiele historischer Bauten finden. Von Gießereien über Wirkmaschinenfabriken – Industriekultur ist hier im Stadtbild überall sichtbar. Doch die Zeiten ändern sich und damit auch die Nutzung der Gebäude. Der Leidenschaft Einzelner ist es anzurechnen, dass es in Chemnitz möglich ist, dieses industriekulturelle Erbe zu erleben und dieses nicht nur als Kulisse zu verstehen. So kann man beispielsweise in einem ehemaligen Umspannwerk übernachten – in der Jugendherberge eins, zentral in der Innenstadt gelegen, oder in industriekulturellem Ambiente vorzüglich speisen, wie etwa im Nomad im Wirkbau, im Janssen in der „Janssenfabrik“ oder auch im café ankh in der Schönherrfabrik. Überhaupt bieten die alten Hallen viel Raum für neue Ideen, die ehemalige Hartmannfabrik wird derzeit umgebaut und soll im Jahr 2025 die Kulturhauptstadtzentrale werden, also Anlaufpunkt für alle Interessierten, wenn Chemnitz im europäischen Rampenlicht steht. Der ehemalige Spinnereimaschinenbau in Altchemnitz beherbergt aktuell das Schauspiel Chemnitz, da die eigentliche Spielstätte saniert wird. Das RAW-Festival im Rahmen der Tage der Industriekultur erweckt jährlich im September Brachen zum Leben. Das geht alles, wenn über Jahre hinweg ein Bewusstsein für die Orte geschaffen wurde und engagierte Akteure Ideen haben und Mut, diese umzusetzen.

Manchmal schützt jedoch nur der Status „Baudenkmal“ vor Abriss – wie beispielsweise beim KRAFTVERKEHR an der Fraunhofer Straße. Die ehemalige Montagehalle für Busse wurde mit viel Liebe zum Detail in ein authentisches, modernes und flexibles Veranstaltungshaus mit unterschiedlichen Räumen umgebaut. Alte Aggregate wurden erhalten und gestaltet, neue Einrichtungen geschaffen und alles in einer authentischen Symbiose aus alter Chemnitzer Industriekultur mit moderner Eventtechnik miteinander verbunden. Und schon jetzt werden selbstverständlich die Macherinnen und Macher der Stadt involviert, wenn es um die Gestaltung der Orte geht. So wurden im Kraftverkehr beispielsweise Kunstmaler beauftragt, Wände und Flächen authentisch zu gestalten, wodurch dem ganzen Gebäude ein zusätzliches Flair geschenkt wurde.

Durch die historische Bedeutung der Bauten ergeben sich manchmal auch bedeutsame Nebenaspekte für die heutige Nutzung. So sind viele der Locations gut befahrbar und verfügen über individuell gestaltbare Flächen, sodass jede Veranstaltung neu im Raum wirken kann. Diesen hohen Grad an Flexibilität der Räume erlaubt zudem eine interessante Bandbreite unterschiedlichster Formate. Von Messen, Ausstellungen und Roadshows über Parteitage, Anhörungen und Symposien bis hin zu Galaveranstaltungen, hochklassigen Industrieevents und Bällen wurde in Chemnitz schon Vieles produziert.

CWE Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH: Tagen im Industriekulturambiente in der Kulturhauptstadt Europas 2025

Auch das Thema Mobilität spielt eine zentrale Rolle wenn es um Orte in Chemnitz geht, an denen man gut tagen und konferieren kann. Der Schauplatz-Eisenbahn in Chemnitz-Hilbersdorf beispielsweise wurde im Rahmen der Landesausstellung Industriekultur 2020 neu strukturiert und hält Räumlichkeiten bereit – sogar mit eigenem Bahnhof. Auch die drei Museen entlang der Zwickauer Straße, das Fahrzeug-, das Industrie- und das Straßenbahnmuseum, laden ein, in exklusivem Ambiente die Geschichte wirken zu lassen. Praktisch hier: in der Pause kann man viele Exponate bestaunen und sich von den Macherinnen und Machern vor Ort in die Geheimnisse und Geschichten hinter den Exponaten einweihen lassen oder auch selbst aktiv werden. Erleichtert werden die Produktionen hier durch eine weitere Chemnitzer Institution: eine gut vernetzte und sehr  schlagkräftige „Eventfamilie“. Die Szene ist vom Messebauer über Personal- und Technikverleiher bis hin zu Kreativ- und Eventagenturen ausgesprochen gut aufgestellt und immer an einzigartigen und  innovativen Umsetzungen interessiert.

Zudem zählen in Chemnitz einige der berühmtesten architektonischen Bauwerke der Stadt zum industriekulturellen Erbe – wie etwa die Villa Esche, welche einst vom jungen Architekten Henry van de Velde entworfen und umgesetzt wurde und heute ein Museum mit Restaurant beherbergt. Auch das Hauptgebäude der Kunstsammlungen am Theaterplatz wäre ohne das Mäzenatentum der führenden Köpfe aus Industrie und Wirtschaft nicht denkbar gewesen. Für ein entsprechendes Rahmenprogramm ist demnach bei jeder Tagung und jedem Kongress gesorgt.

„C the Unseen“ ist für uns weit mehr als nur ein Motto für die zukünftige Kulturhauptstadt Europas. Schon jetzt lohnt sich ein Blick in die Stadt und hinter die alten Gemäuer. Ob in gemütlicher Runde mit 20 oder in großer Gesellschaft mit bis zu 2.000 Gästen – Chemnitz lässt keine Wünsche offen, was Ihre Tagung angeht.

Kontakt Kongressbüro Chemnitz
Ansprechpartnerin: Rahel Kavalir
kavalir@cwe-chemnitz.de
+49 (0) 371 3660 245
kongress-chemnitz.de

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