Landgericht Duisburg: Duisburger Katastrophe:...
Landgericht Duisburg

Duisburger Katastrophe: Love Parade kommt überraschend doch vor Gericht

Duisburger Info-Anzeige am Tag des Unglücks (Foto: Achim Hepp/CC BY-SA 2.0)

Die Love-Parade-Katastrophe von Duisburg 2010 kommt überraschend doch vor Gericht, siehe (hier).
Zuletzt hatte das Landgericht Duisburg keinen hinreichenden Tatverdacht bei den Beschuldigten der Techno-Großveranstaltung gesehen. Die Staatsanwaltschaft legte jedoch Beschwerde ein. Diese hatte nun Erfolg. Nun kommt es zu einem Prozess wegen der Katastrophe am Gelände beim alten Güterbahnhof am 24. Juli 2010. Das tragisch verlaufene Techno-Festival löste eine öffentliche Diskussion über Sicherheit bei Großveranstaltungen aus. Einheitliche gesetzliche Bestimmungen für Open-Air-Veranstaltungen auf Flächen, die wie in Duisburg erst- oder einmalig genutzt werden, fordert seither der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC). Sobald eine Veranstaltung ohne feste Tribüne auf der grünen Wiese stattfindet, ist derzeit kein Genehmigungsverfahren unter Einhaltung der für Versammlungsstätten geltenden Vorschriften erforderlich. (wew) Lesen Sie (hier) den EVVC-Beitrag "5 Jahre nach dem Loveparade-Unglück: Wenig Brauchbares im Sinne von Besucher- und Rechtssicherheit"   Fotolizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/
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