Dialog mit Brüssel: EU offen für Unterstützun...
Dialog mit Brüssel

EU offen für Unterstützungsgesuche

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Offene Ohren – auf die trafen die Teilnehmer der von der European Exhibition Industry Alliance (EEIA), Brüssel, organisierten Webkonferenz mit Vertretern der Europäischen Union. Über 100 Vertreter von europäischen Messeveranstaltern und Dienstleistern wurden am 17. März von Mitgliedern der EU-Institutionen über den Stand der Wirtschaftsförderung informiert. Die EU ist entschlossen, alles in die Wege zu leiten, um Unternehmen so schnell wie möglich finanziell zu unterstützen, betonte Eric Philippart, Senior Experte der Generaldirektion Grow. Er forderte die Diskussionsteilnehmer dazu auf, aktiv Vorschläge einzubringen, wie von der Corona-Krise betroffene Unternehmen der Messewirtschaft noch besser geholfen werden kann. „Kredite allein werden nicht ausreichen“, machte Barbara Weizsäcker, Generalsekretärin der EEIA, klar und bekräftigte die Forderung nach einem EU Notfallfonds. „Die Messewirtschaft muss dafür kämpfen, nicht zu schrumpfen, um der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen zu können“, unterstrich Weizsäcker die Stellung der Branche für die gesamte Wirtschaft. Die EEIA wird auf EU-Ebene weiterhin Informationen zu den Auswirkungen der Schäden und Anregungen für die zu ergreifenden Maßnahmen liefern. Außerdem sind alle Mitglieder aufgefordert, auf nationaler Ebene verstärkt Lobbyarbeit zu betreiben, um Zugang zu Finanzmitteln zu erhalten und maßgeschneiderte Maßnahmen und deren zügige Umsetzung anzuregen.
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