Gedanken zur Woche: Der Preis ist heiß
Gedanken zur Woche

Der Preis ist heiß

Foto: HTW Berlin
Kerstin Wünsch, Chefredakteurin tw tagungswirtschaft
Kerstin Wünsch, Chefredakteurin tw tagungswirtschaft

Wann haben Sie sich zuletzt ein Eis gekauft? Ich am Sonntag: zwei Bällchen für je 1,80 Euro, macht 3,60 Euro. Preise, die mir hoch erscheinen, rechne ich immer noch in D-Mark um – 7,20 DM für ein Eis auf die Hand! Die Preishöhe ist das eine, die Erhöhung das andere, denn das Bällchen hat im Mai 1,20 Euro gekostet. Macht eine Preissteigerung um 50 %.

Das lässt mir keine Ruhe, ich lese in der Preisstatistik vom Statistischen Bundesamt nach. Der Verbraucherpreisindex ist im Mai 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt +7,9 % gestiegen; darunter Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um +10,7 % und Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe um +9,2 %. Mit +33,6 % steigen die Erzeugerpreise gewerblicher Nutzung noch deutlicher.

Ökonom:innen rechnen damit, dass der Preisdruck anhalten wird. Schließlich haben sich die Güterproduktion und Lieferketten nach dem Lockdown nicht so schnell erholt wie erhofft, und der Ukraine-Krieg treibt die Preise für Energie und Lebensmittel in die Höhe.

Nun interessiert mich: Sind diese Preissteigerungen bei Ihnen beim Einkauf von Veranstaltungsleistungen (Reisen und Transporte, Raummieten und Zimmerpreise, Catering und Technik) bereits angekommen? Wenn ja, wo und wie stark? Und wenn nein, preisen Sie diese wahrscheinlichen Erhöhungen in Ihre Budgets ein? Wenn Sie mögen, schreiben Sie mir.

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