Gedanken zur Woche: United for Ukraine
Gedanken zur Woche

United for Ukraine

© HTW Berlin
Kerstin Wünsch, Chefredakteurin tw tagungswirtschaft
Kerstin Wünsch, Chefredakteurin tw tagungswirtschaft

Ich hoffe, Sie hatten frohe und friedliche Ostertage. Wir hatten Freunde zu Gast. Bei der ersten Tasse Kaffee hat sich unser feierlich gedeckter Tisch in zwei Lager geteilt: Eine, die Waffen in die Ukraine liefern will, und eine, die das nicht will und Friedensgespräche führen will.

Und während wir uns freundschaftlich streiten, verschärft sich die Lage in der Ukraine. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die "Schlacht um den Donbass" begonnen. Luftangriffe werden aus mehreren ukrainischen Städten gemeldet auch aus dem Westen. Am Ostermontag sollen in Lviv nahe der polnischen Grenze fünf Raketen eingeschlagen sein.

Dort arbeitet Sofiya Kayinska. Die amtierende Direktorin des Lviv Convention Bureau spricht im Interview über den Krieg in der Ukraine. Nach zwei Jahren der Pandemie plante ihr Team den Restart, doch der russische Angriff macht sie zu Freiwilligen: Sie nehmen Flüchtlinge auf, verteilen Lebensmittel und Hilfsgüter, funktionieren ihre Veranstaltungszentren in Notunterkünfte um, spenden für die Armee, helfen internationalen Journalisten und sprechen über den Krieg.

Wenn Sie mehr wissen möchten, folgen Sie dem Lviv Convention Bureau in den sozialen Medien, etwa auf LinkedIn. Oder auf Facebook, dort findet am Dienstag, 19. April 2022, um 15.00 Uhr eine Verlängerung des Global Meetings Industry Day (GMID) statt: das digitale Event „GMID-2022. United for Ukraine“.

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