Coronavirus: Virtuelle Meetings als Vorsichts...
Coronavirus: Virtuelle Meetings als Vorsichtsmaßnahme

Immer mehr Unternehmen verhängen weltweite Reiseverbote

Foto: Pawl Janiak/Unsplash

Immer mehr deutsche Unternehmen erwägen aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus weltweite Reiseverbote. Das hat eine aktuelle Mitgliederumfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) ergeben. Knapp ein Viertel der 123 befragten Geschäftsreise-Manager gab an, Dienstreisen bereits vollständig ausgesetzt zu haben oder dies zumindest zu planen. Noch deutlicher sind die Zahlen für Länder, in denen das Risiko einer Ansteckung als besonders hoch eingeschätzt wird: So erlauben rund 85 Prozent der Unternehmen keine Geschäftsreisen mehr nach China, knapp 60 Prozent haben für Italien ein Reiseverbot verhängt. Hinzu kommen Reisebeschränkungen für ganze Regionen, die auch Umsteigeflüge ausschließen, sofern der Transfer in einem ausgewiesenen Risikogebiet stattfindet.

Drei Viertel der Befragten rechnen inzwischen wegen der Reisebeschränkungen mit einem noch nicht abschätzbaren finanziellen Schaden für das Unternehmen. Reisen zu Großveranstaltungen mit Teilnehmern von mehr als 100 Personen werden aktuell von 31 Prozent der befragten Unternehmen untersagt, 67 Prozent sehen dazu derzeit keinen Anlass. Durch die Ausbreitung des Coronavirus kommen aber auch firmeninterne Veranstaltungen zunehmend auf den Prüfstand. Schulungen, Seminare und Meetings mit externen Gästen werden immer öfter abgesagt, verschoben oder durch virtuelle Konferenzen ersetzt.

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