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Lebens- und liebenswertes Kopenhagen

Im aktuell winterlichen Kopenhagen mit seinen kurzen Tagen ist „Hygge“ allgegenwärtig. Die gemütliche Stimmung und das Beisammensein mit lieben Menschen ist ein Grundpfeiler der dänischen Tradition und Lebensweise – und mit ein Grund, warum Kopenhagen regelmäßig ganz vorne bei weltweiten Rankings der lebenswertesten Städte landet.

Die Fenster sind hell erleuchtet, überall brennen Kerzen, Restaurants und Cafés übertreffen sich mit romantisch-kuscheliger Atmosphäre: Im aktuell winterlichen Kopenhagen mit seinen kurzen Tagen ist „Hygge“ allgegenwärtig.

Aber nicht nur in der Winterzeit begeistert Kopenhagen mit seinem besonderen Flair. Die gemütliche, herzliche Stimmung und das Beisammensein mit lieben Menschen, eben das „hyggelige“ Lebensgefühl, ist ein Grundpfeiler der dänischen Tradition und Lebensweise – und mit ein Grund, warum Kopenhagen regelmäßig ganz vorne bei weltweiten Rankings der lebenswertesten Städte landet. Kein Wunder also, dass die Dänen immer wieder zu den glücklichsten Menschen der Welt gewählt werden. Auch mit Blick auf persönliche sowie digitale Sicherheit, Infrastruktur und Umwelt ist die dänische Hauptstadt Spitzenreiter.

Es ist schwer, sich dem Zauber Kopenhagens zu entziehen. Trotz der rund 645.000 Einwohner ist die dänische Metropole mit ihren verwinkelten Gassen weit entfernt von der Hektik anderer Großstädte. Das entspannte Lebensgefühl, die vielen Fahrradfahrer, eine Altstadt mit außergewöhnlicher und vielfältiger Gastronomie, Stadtviertel mit ganz unterschiedlichen Charakteren, die vielen bunten Häuserfassaden, Schlösser und Gärten verleihen Kopenhagen ein ganz besonderes Flair – und machen die Stadt mit ihrer hervorragenden Infrastruktur zu einer idealen Wahl für Event-Planer weltweit.
© Copenhagen Media Center / Daniel Rasmussen
Viele besondere Veranstaltungsorte, eine Top-Hotellandschaft und einige der besten Restaurants Skandinaviens bilden die perfekten Rahmenbedingungen. Nicht von ungefähr ist Kopenhagen seit Jahrzehnten unter den Top 20 der ICCA- und UIA-Listen der beliebtesten Kongressstädte der Welt. So wird die dänische Metropole im nächsten Jahr beispielsweise Gastgeber für die Convening EMEA sein. Auch der UIA World Congress of Architects wird 2023 dort ausgerichtet; die Unesco hat Kopenhagen deshalb zur Welthauptstadt der Architektur 2023 gekürt.
As Convening EMEA continues its journey to become the nexus of business events in EMEA we feel Copenhagen will create the perfect environment to foster collaboration, experimentation, innovation, and legacy. Their work on sustainability, green, and legacy initiatives is only a few reasons that we chose them as a destination partner.
Jaimé Bennett, Regional Director of PCMA EMEA

Ausgefallene Veranstaltungsorte für jede Event-Größe…

Ein Grund dafür sind die vielen einzigartigen Veranstaltungsorte. Je nach Event-Größe und gewünschtem Ambiente können Planer gezielt und unkompliziert das für sie passende Angebot finden.

Das größte Ausstellungs- und Konferenzentrum in Skandinavien mit Platz für bis zu 10.000 Kongressteilnehmer ist das Bella Center. Es liegt im Stadtteil Ørestad, zwischen Stadtzentrum und Flughafen. Es gibt dort fünf Hallen und 100 Konferenzräume, die sich auf insgesamt 122.000 Quadratmeter verteilen. Der größte Plenarsaal bietet Platz für bis zu 7.000 Personen.

© Copenhagen Media Center / Wonderful Copenhagen

Im „The Royal Theatre – The Old Stage“ mit Platz für bis zu 1.400 Teilnehmer tauchen Tagungsteilnehmer ins Barock-Zeitalter ein, sitzen unter reich verzierten Decken und blicken auf goldene Engel sowie Kristall-Lüster.

Viel Platz bietet auch das Opernhaus, „The Royal Danish Opera“. Das Herzstück ist der Zuschauerraum mit einer Kapazität für 1.700 Besucher. Aber auch kleinere Gruppen finden dort den passenden Rahmen, etwa im „Takkelloftet“, der Experimentierbühne mit eigenem Foyer. Sie bietet Platz für 170 Besucher.

Im bekannten Vergnügungspark „Tivoli Gardens“ können Planer Veranstaltungen mit magischem Touch ausrichten. Ob Verkaufsgespräche, Konferenzen oder Geschäftstreffen: Für bis zu maximal 600 Gäste lassen sich individuelle Pakete schnüren, etwa Diners in den dortigen Restaurants mit Besuch ausgewählter Fahrgeschäfte.

Ob Planetarium, Aquarium, Museum, Galerie, Konzerthaus oder sogar im Zoo: Die Bandbreite an Veranstaltungsangeboten scheint schier unerschöpflich. Kaum eine andere Stadt wartet mit so unterschiedlichen und besonderen Event-Locations auf wie Kopenhagen.

© Copenhagen Media Center / DGI-Byen

…und breit gefächerte Unterkunftsangebote

Das Unterkunftsangebot ist ebenfalls breit gefächert. Vom Fünf-Sterne-Luxushotel bis hin zu preiswerten Häusern und Hostels. In den vergangenen zehn Jahren ist die Hotelkapazität in Kopenhagens Zentrum um mehr als 80 Prozent gewachsen: In der gesamten Hauptstadtregion finden Planer unter mittlerweile 32.000 Zimmern für ihre Veranstaltungsgäste auf jeden Fall die passende Unterkunft.

Einer der jüngsten Neuzugänge ist beispielsweise das 25hours Hotel Kopenhagen Indre By. Das Vier-Sterne-Hotel im Zentrum wurde im März 2022 eröffnet und verfügt über 243 Hotelzimmer und drei Tagungsräume. Besonderes Ambiente mit dem gewissen Etwas ist garantiert: Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert beherbergte einst eine Porzellanfabrik und wurde später als Universitätsgebäude genutzt.

Auch das Scandic Spectrum ist brandneu: Das Hotel wurde im Juni 2022 eröffnet und gilt als größtes und spektakulärstes Scandic-Haus. Mit 632 Zimmern, diversen Restaurants und einer innovativen Tagungs- und Konferenzabteilung sowie Skybar mit Blick auf die Stadt ist das neue Hotel eine attraktive Adresse für Eventplaner.

© Copenhagen Media Center / Scandic Hotels

Und noch ein Beispiel für die stetig wachsende Hotellandschaft: Seit Januar 2021 bereichert das Comwell Copenhagen Portside – Dolce by Windham das Unterkunftsangebot in Kopenhagen. Das im Januar 2021 eröffnete Vier-Sterne-Hotel wartet mit 484 Zimmern und 17 Tagungsräumen für maximal 600 Personen auf. Das Hotel befindet sich im neuen Stadtteil Nordhavn, der mit seinem Fokus auf Nachhaltigkeit als derzeit größtes und ambitioniertestes Stadtentwicklungsprojekt in Skandinavien und Paradebeispiel für nachhaltige Stadtplanung gilt.

© Copenhagen Media Center / Marcelo Barbosa

Innovative Gastro-Szene mit vielen Gourmet-Tempeln


© Copenhagen Media Center / Daniel Rasmussen
Wer glaubt, Hotdogs sind lediglich in New York zuhause, der wird in Kopenhagen eines Besseren belehrt. Die Würstchen in Brötchen sind in Dänemark ein Klassiker im Streetfood, allerdings sind die Hotdogs aus Bio-Fleisch, das Brot aus Vollkorn und die Toppings aus Leinsamen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Hotdog-Stand Døp.

Womit man auch gleich mittendrin ist in der innovativen Gastro-Szene der dänischen Hauptstadt. Schon immer folgten die Gastronomen in Kopenhagen ihren eigenen Ideen – ob bei experimenteller Küche, traditionellen Speisen oder nachhaltigen Gerichten. Vieles dreht sich hier um Fisch – wie in der Kødbyens Fiskebar oder bei Barr – und Bier. Immerhin hat Dänemark eine lange Tradition im Bierbrauen. Ein gutes Beispiel ist Mikkeller. Was als Hausbrauerei begann, ist heute ein kleines Imperium mit einem Dutzend Bars und Restaurants.  

Das traditionelle dänische Mittagessen ist ein Smørrebrød aus Vollkornroggen mit sehr vielen unterschiedlichen Belägen – und wie bei den Hotdogs heute vermehrt aus biologischem Anbau. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer die Begeisterung der Dänen mit ihrem Smørrebrød verstehen will, absolviert am besten einen Kochkurs bei Hahnemann's Køkken oder besucht das Schønnemann’s, gegründet 1877 mit seiner Smørrebrød-Spezialität Heringe und Schnaps. 

Die Dänen rühmen sich dafür, das Land zu sein, in dem am meisten Bio-Lebensmittel produziert werden. Beim jährlichen Økodag-Festival tanzen laut Veranstalter sogar glückliche Kühe. Und natürlich färbt die Bioleidenschaft der Produzenten auf die Gastronomie ab. Eines der kreativsten Gastro-Angebote ist die Dach-Farm und Gaststätte Gro Spiseri, wo man zwischen Kohl- und Salatköpfen speist.

Kopenhagen weist übrigens die größte Dichte an Gourmetrestaurants mit Michelin-Sternen in Nordeuropa auf, allen voran das bereits erwähnte Restaurant Geranium, das derzeit Platz eins der Top 50-Restaurants der Welt belegt. Ein weiterer innovativer Gastro-Tempel mit Theater ist das Alchemist. Hinter massiven Türen aus Bronze wird eine holistische Küche mit bis zu 50 Gängen serviert, die dem Michelin ebenfalls zwei Sterne wert sind.

Besonders innovativ sind die Kopenhagener Gastronomen in der Eventgastronomie. Ein Beispiel dafür ist Cykelkokken – ein Anbieter von gastronomischen Abenteuern mit dem Fahrrad. Die geführte Radtour durch Kopenhagen inkludiert ein Fünf-Gänge-Menü, das auf dem Fahrradanhänger frisch vor den Augen der Teilnehmer zubereitet wird, plus Getränke.


Grün, grüner, Kopenhagen: Nachhaltigkeit im Fokus


A propos nachhaltig: Umweltbewusstsein, saubere Energie und ein entsprechender Lebensstil spielen in Kopenhagen eine zentrale Rolle. Schon bei der Ankunft am Flughafen fällt Ankommenden sofort der vor der Küste gelegene Offshore-Windpark ins Auge. Er ist der größte in ganz Skandinavien und produziert jährlich so viel Strom, wie rund 600.000 dänische Haushalte pro Jahr verbrauchen – und ist beredtes Symbol für Kopenhagens Bekenntnis in puncto Nachhaltigkeit.


Ökologisches Bewusstsein und grünes Engagement sind allgegenwärtig: Bio-Restaurants, nachhaltige Hotels und Veranstaltungsorte, viele Grünflächen und Parks, Gemüsegärten auf Dächern bis hin zu einer künstlich angelegten Skipiste inklusive Wandergebiet auf einem Abfallwirtschaftszentrum. Und überall wimmelt es von Fahrradfahrern. Zweiräder sind das typische Verkehrsmittel der Einwohner. Fast die Hälfte der Kopenhagener pendelt mit dem Fahrrad zur Arbeit oder Universität. Mit 546 Kilometern Radwegen ist die dänische Hauptstadt ein Fahrradfahrerparadies. Kein Wunder also, dass die dänische Metropole angesichts des breit gefächerten Engagements bereits mehrfach zu einer der nachhaltigsten Städte der Welt gekürt wurde.

Das Event-Geschäft trägt seinen Teil dazu bei: Viele der Veranstaltungsorte sind Green-Key-zertifiziert. Dieses Zertifizierungsprogramm will Eigentümer, Mitarbeiter und Gäste mit Blick auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte sensibilisieren – und zeichnet Hotels sowie Ferien- und Freizeitparks aus, die einen entsprechenden Kriterienkatalog beispielsweise hinsichtlich Abfall- und Energieeinsparung, Wasserverbrauch, nachhaltiger Lebensmittel oder Verwendung von umweltschonenden Reinigungsmitteln erfüllen. 13 Themenfelder werden kritisch unter die Lupe genommen. In Kopenhagen verfügen 91 Prozent aller Veranstaltungsorte über Umweltzertifizierungen unterschiedlichster Art.

Ein Leitfaden zur Planung nachhaltiger Events


© Copenhagen Media Center / Visit Copenhagen
Kopenhagen wünscht sich künftig noch mehr nachhaltige Events. Planer werden deshalb dazu ermutigt, entsprechende Veranstaltungen auszurichten – und von den Profis vor Ort unterstützt. Mit einem Leitfaden will Kopenhagen ganz konkrete Hilfestellung leisten, wie Events und Kongresse künftig nachhaltiger gestaltet werden können. Mit Hilfe des Meetingsplaners lassen sich gezielt Veranstaltungsorte mit „grünem Profil“ auswählen. Darunter findet sich beispielsweise das Nørrebro Brewhouse, eine kleine lokale Brauerei, die an einem Nachhaltigkeitsprojekt der Stadt teilnimmt und beständig ein Auge darauf hat, wie sich etwa Energie und Wasserverbrauch minimieren lassen. Außerdem wird die fürs Bierbrauen benötigte Maische später getrocknet und zu Chips verarbeitet; Gäste finden diese auf der Speisekarte.

Auch das thematisch an den gleichnamigen Vergnügungs- und Erholungspark angelehnte Tivoli Hotel & Congress Center, mit Kapazität für bis zu 4.000 Teilnehmer eines der größten Kongresscenter Kopenhagens, macht sich für Nachhaltigkeit stark und legt beispielsweise bei der Auswahl der Lieferanten strenge Kriterien an. Die Dächer sind begrünt; die sogenannten Sedum-Dächer halten die Hälfte des Regenwassers zurück, die ansonsten in die Kanalisation fließen würden. Generell wird Regenwasser gesammelt und zur Bewässerung der Pflanzen genutzt, es gibt Ladestationen für Elektroautos und vieles mehr. Auch angemessene Arbeitsbedingungen stehen im Fokus, basierend auf den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung.

Die Hotelbranche engagiert sich ebenfalls: Fast 70 Prozent aller Hotelzimmer sind umweltzertifiziert; viele Hotels und Hotelketten zeichnen sich durch eigene Nachhaltigkeitsinitiativen aus.

Ein weiterer Pluspunkt in Kopenhagen: Alle Hotels und Veranstaltungsorte sind vom Flughafen einfach und schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Stadt fördert umweltfreundliche Mobilität und ersetzt Diesel- gegen Elektrobusse; die Hafenfähren laufen mit Elektromotoren. Dank des kompakten Zentrums sind Veranstaltungsorte, Hotels, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten in der Regel in wenigen Minuten zu erreichen.

Die Gastronomie-Szene punktet ebenfalls mit Nachhaltigkeit, setzt auf lokale und saisonale Lebensmittel und macht sich für einen möglichst geringen Kohlendioxid-Fußabdruck stark. So setzt auch das vom bekannten Küchenchef Rasmus Kofoed geführte und mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Geranium auf Bio-Produkte und bietet fleischlose Gerichte „für alle Sinne“ an. Das Geranium wurde 2022 als weltbestes Restaurant ausgezeichnet.

© Copenhagen Media Center / Marc Skafte-Vaabengaard

Innovationen: Am Puls der Zeit


Digitalisierung auf allen Ebenen ist in Dänemark kein Zukunftsziel, sondern gelebte Realität. Mit einem digitalen Identifikationssystem und der obligatorischen digitalen Signatur „MitID“ (Meine ID) kommunizieren Dänen mit allen wichtigen Institutionen. Digitale Kommunikation mit Behörden, Ärzten, häufig auch mit Banken, Versicherungen, Arbeitgebern und zunehmend weiteren Einrichtungen gehört zum Alltag.

Dänemark ist Spitzenreiter beim Ausbau des Breitbandnetzes: Auf der EU-Internet-Rangliste, mit der die digitale Leistungsfähigkeit der Länder gemessen wird, landet das Land auf dem ersten Platz. Auch bei der Datenauslagerung in die Cloud liegt Dänemark deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

© Copenhagen Media Center /

Die Region Greater Copenhagen, die geografisch die Insel Seeland mit der Hauptstadt Kopenhagen sowie Südschweden mit der Region Schonen umfasst, zählt mit mehr als 12.000 IT-Unternehmen denn auch zu den größten IT-Clustern Europas. Insgesamt sind in der Region mehr als eine Million Unternehmen ansässig. Informations- und Kommunikationstechnologie stehen im Fokus. Schlüsselbranchen sind auch „Life Sciences“ wie Medizintechnik und Biotechnologie; weiterhin haben sich Unternehmen im Bereich Gesundheitswesen, Energie- und Umweltwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie und Logistik sowie der Kreativwirtschaft angesiedelt. Die neben Technologie und IT stark auf Biowissenschaften ausgerichtete Region beherbergt einen der größten Life-Science-Cluster Europas – und zieht entsprechende Kongresse an. So hat Kopenhagen den Zuschlag für die Ausrichtung der Nordic Life Science Days für das Jahr 2023 bekommen - mit voraussichtlich 1.500 Delegierten aus über 40 Ländern.

Die idealen Rahmenbedingungen beflügeln die Gründerszene: Der Großraum Kopenhagen gilt als führender Hotspot innovativer Tech-Startups.

Erreichbarkeit: Mit Zug, Auto oder Flugzeug in die dänische Metropole

Kopenhagens Flughafen Kastrup ist der größte und verkehrsreichste Airport Skandinaviens. Er liegt nur rund acht Kilometer vom Zentrum entfernt. Entsprechend schnell gelangen Reisende in die Stadt. Es gibt drei Terminals. Internationale Flüge kommen an Terminal 3 an. Von dort gelangen Besucher schnell und unkompliziert zum Zug oder der U-Bahn. Außerdem gibt es direkt vor dem Terminal öffentliche Busse. Je nach Wahl des Verkehrsmittels dauert die Fahrt in die Innenstadt zwischen 13 Minuten (mit der U-Bahn) und 35 Minuten (mit dem Bus). Mit dem Taxi erreichen Besucher die Innenstadt in etwa 20 bis 30 Minuten.

Wer nicht mit dem Flieger anreist, findet von Norddeutschland aus gute Zuganbindungen nach Kopenhagen. Es gibt Verbindungen über Hamburg und Flensburg nach Fredericia in Jütland. Von dort aus geht es weiter mit dem Zug Richtung Norden nach Kopenhagen. Von Hamburg, Lübeck, Puttgarden und Rødby gibt es Direktverbindungen in die dänische Hauptstadt; die Fahrt von Hamburg aus dauert rund fünf Stunden.

© Copenhagen Media Center / Morten Bjarnhof

Alternativ lässt sich Kopenhagen von Deutschland aus gut mit dem Auto erreichen. Dafür müssen Autofahrer nicht unbedingt eine Fähre nutzen. Stattdessen geht es in Norddeutschland über die deutsche Autobahn A7 bis zur dänischen Grenze und in Dänemark weiter über die E45 bis nach Kolding; dann weiter über die E20 in östliche Richtung über Køge bis nach Kopenhagen. Dabei überqueren Autoreisende zwei Brücken. Für die Anreise mit Auto und Fähre gibt es zwei Optionen mit Scandlines: Von Rostock nach Gedser und von dort aus weiter mit dem Auto noch rund 150 Kilometer Weiterfahrt über die E55 und die E47 nach Kopenhagen. Deutlich mehr Verbindungen bietet Scandlines von Puttgarden auf der Insel Fehmarn aus nach Rødby an. Von dort dauert es mit dem Auto noch knapp zwei Stunden über die E47 bis nach Kopenhagen.

Wer in der dänischen Hauptstadt auf Besichtigungstour geht, holt sich am besten gleich nach der Ankunft oder noch zuhause übers Internet die Copenhagen Card. Neben der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ermöglicht sie Besuchern den freien Eintritt in mehr als 80 Sehenswürdigkeiten und inkludiert Ermäßigungen für diverse Restaurants, Cafés und Führungen.

Radfahrmekka Kopenhagen: Investitionen in die passende Infrastruktur


© Copenhagen Media Center / Visit Copenhagen
Kopenhagen gilt als die radfahrfreundlichste Stadt der Welt. In den vergangenen 1970er Jahren wurden die meisten Städte autofreundlich geplant, nicht so Kopenhagen. Schon immer priorisierten hier die Stadtplaner den öffentlichen Nahverkehr, das Radfahren sowie die Bedürfnisse der Fußgänger - und gestalteten die mobile Infrastruktur entsprechend. Die Kopenhagener entscheiden sich nicht für das Fahrrad, weil sie umweltfreundlicher gestimmt sind als die Bürger anderer Städte. Entscheidend für sie ist es, sicher, einfach und schnell an ihr Ziel zu kommen und das geht in ihrer Stadt nun einmal am besten mit dem Fahrrad. Dafür wurden überall in Kopenhagen Fahrradparkplätze geschaffen, die Radwege sind durch Bordsteine von Gehwegen und Straßen getrennt, es gibt Fußstützen an Ampeln, Fahrradzähler und Luftpump-Stationen sowie ein auf die Fahrgeschwindigkeit der Radler abgestimmtes Ampelsystem.

Von großer Bedeutung ist es, dass die politischen Entscheidungsträger in Kopenhagen schon vor vielen Jahren eine Vision von einer CO2­­-neutralen, bürgerfreundlichen und nachhaltigen Stadt entwickelt haben. Ihr Ziel sieht vor, dass bis zum Jahr 2025 die Hälfte aller Fahrten zur Arbeit, Schule oder Universität mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Die Stadt rechnet vor, dass durch die radelnde Bevölkerung bereits mehr als 261 Millionen US-Dollar für Gesundheitsausgaben eingespart werden konnten, und sich so die Investitionen in die Radfahrinfrastruktur bereits in fünf Jahren amortisiert haben werden.

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