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Feedback zur tz - Thema "AfD"/Maritim

Leser: „Für seine Werte einzustehen kostet auch mal Umsatz“

Ich kann nicht anders, als Ihnen auf Ihren Newsletter zu antworten. Ich denke, als Tagungshaus sollte man nicht dogmatisch agieren und gleich jedem den Zutritt verweigern, der eine andere Meinung vertritt als man selbst. Aber ich denke auch, dass man als privater (nicht-öffentlicher) Betreiber Werte haben und vertreten sollte, wenn man nicht wert(e)los sein will.  Natürlich ist das nicht immer ganz einfach in einer Welt, die nicht nur schwarz und weiß ist, und es kostet auch mal Umsatz. Aber wer beispielsweise extreme Parteien bei sich willkommen heißt, der gibt eben auch ein Statement ab – und sei es nur das Statement, dass ihm wurscht ist, was bei ihm im Haus bzw. vor der eigenen Haustür passiert.
Als Gast frage ich mich dann, ob ich in einem solchen Haus weiterhin absteigen möchte. Für unser Hotel (www.schloss-blumenthal.de) haben wir Kriterien definiert, welche Tagungskunden wir nicht bei uns akzeptieren, da wir uns mit ihrer Ausrichtung oder ihrem Geschäftsziel überhaupt nicht identifizieren können. Das macht uns nicht besser oder schlechter als andere, und auch unsere Kriterien sind garantiert nicht immer richtig. Aber wir versuchen es wenigstens.  Mit freundlichen Grüßen


Michael Blatz, Schloss Blumenthal, Aichach
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