Liquidität trotz Mittelabflüsse: Messe Frankf...
Liquidität trotz Mittelabflüsse

Messe Frankfurt will 2023 wieder Umsatzniveau von 2019 erreichen

© Messe Frankfurt/Marc Jacquemin

Die Messe Frankfurt blickt optimistisch in die Zukunft. In der zweiten Jahreshälfte will die Gesellschaft ihren Messebetrieb strukturiert geplant wieder hochfahren. Mit einem ausgefeilten Schutz- und Hygienekonzept setzt die Buchmesse im Oktober am Standort Frankfurt den Startschuss, gefolgt von Formnext und Hypermotion. Anfang September findet die Nordstil in Hamburg statt, die SPS im November in Nürnberg. Zuversichtlich ist die Messe Frankfurt auch hinsichtlich ihres Auslandsgeschäfts. In China gehen ab Mitte Juli Eigenveranstaltungen wieder an den Start. Für viele der verschobenen Veranstaltungen konnten noch in diesem Jahr Ersatztermine gefunden werden.

Für die aufgrund der Corona-Krise verschobenen Veranstaltungen bietet die Messe Frankfurt ihren Kunden in diesem Jahr weltweit eine Reihe von digitalen Ergänzungsformaten an. Trotz massiver Mittelabflüsse im Ausnahmejahr 2020 verfügen die Frankfurter über eine ausreichende Liquidität, um die aktuelle Situation zu meistern. „Wir sind in der Lage, durch Finanzierungsmaßnahmen unsere Liquiditätsreserven zu erhöhen“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messegesellschaft. „Durch die Corona-Krise wird die Messelandschaft sich weiterentwickeln und die Messe Frankfurt wird daran partizipieren“, sagt er weiter. Dabei werde auch die Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen, aber ebenso Weiterentwicklungen im Bereich Sicherheit. Aktuell sind für dieses und das kommende Geschäftsjahr 18 neue Veranstaltungen geplant. Marzin: „Wir wollen 2023 wieder das Umsatzniveau des Geschäftsjahres 2019 erreichen“.

www.messefrankfurt.com
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