Steigende (Energie-)Preise: Im Sparmodus
Steigende (Energie-)Preise

Im Sparmodus

Foto: Capital Catering

Gas und Öl sind knapp und werden aller Voraussicht nach im Herbst und Winter nochmals deutlich teurer. Das kann eine weitere Preiswelle zur Folge haben und Folgen für die Inflation. Die Veranstaltungswirtschaft ist von den Preiserhöhungen stark betroffen und beunruhigt, denn die Tage werden kühler und kürzer und die Sorgen um die Energieversorgung größer.
 
“The radio tower will not be illuminated during #InnoTrans2022. With this InnoTrans joins the Berlin Senate's energy saving project. #InnoTrans2022 #energysaving #switchoff”, informiert die InnoTrans im August auf Twitter. Die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik belegt alle zwei Jahre die Hallen der Messe Berlin und erneut vom 20. bis 23. September 2022. Nur anders als in den Vorjahren wird der Berliner Funkturm auf dem Gelände der Messe Berlin nachts nicht in Blau erstrahlen und die InnoTrans Energie sparen.

Nicht nur der Berliner Senat berät darüber, wie in der deutschen Hauptstadt Strom und Gas gespart werden können, die anderen Bundesländer tun es auch, ebenso wie Unternehmen. Allerorten werden Maßnahmenkataloge erarbeitet, um angesichts eingeschränkter Gaslieferungen aus Russland und gestiegener Strom- und Gaspreise die Versorgung sicherzustellen. Als einer der größten Stromabnehmer schaltet die Deutsche Bahn die Beleuchtung ihres Hauptsitzes, den Berliner Bahntower, ab und legt ein Energiespar-Bonus-Programm auf. Die Belegschaft bekommt einen Energiebonus von 100 Euro, verbunden mit dem Aufruf, am Arbeitsplatz Energie zu sparen. Ob Beleuchtung, Heizung oder Treppe laufen – diese Einsparungen summieren sich. Ein Thema, über das Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht bei der Deutschen Bahn, mit dem Morgenmagazin spricht und auf LinkedIn schreibt: „Unsere Mitarbeitenden bekommen einen #Energie-Bonus von bis zu 150€. Damit honorieren wir den kreativen Einsatz unserer 200.000 Mitarbeitenden und wollen hierfür einen Ausgleich für die steigenden Energiepreise bieten.“

Die Preise für Energie sind im Juli erneut um über 35 Prozent gestiegen, die Preise für Lebensmittel um fast 15 Prozent im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat 2021. Die Unternehmen und Verbraucher und damit die Nachfrager und Anbieter von Veranstaltungen müssen sich auf weitere Preissteigerungen einstellen. Gas und Öl sind knapp und werden aller Voraussicht nach im Herbst und Winter nochmals deutlich teurer mit Folgen für die Inflation. Das zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in seiner Simulationsrechnung auf: Wenn sich der Gaspreis im Herbst verdoppelt,… den ganzen Artikel zur Lage der steigenden Preise finden Sie hier in der aktuellen Ausgabe des eMagazin. 
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