Verband der Veranstaltungsorganisatoren (VDVO...
Verband der Veranstaltungsorganisatoren (VDVO)

"The Day After": Offener Austausch in der Krise

Foto: VDVO

Nach der Absage der ITB Berlin wegen des Coronavirus funktionierte der Verband der Veranstaltungsorganisatoren (VDVO) seine „ITB MICE Night“ um zum abendlichen Informationsaustausch „The Day After“. Der International Club Berlin bot Betroffenen wie Vertretern von Fachverbände einen geschützten Raum, für den alle Teilnehmer eine Stillschweigevereinbarung unterzeichnen mussten. 

Den Auftakt machte eine Bestandsaufnahme moderiert von Nico Gutjahr mit Bernd Fritzges, Vorstandsvorsitzender VDVO, Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Messeverbands AUMA, Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbands IHA, und Matthias Schultze, Geschäftsführer des German Convention Bureau (im Bild von links nach rechts). Fritzges, Holtmeier, Luthe und Schultze verständigten sich darauf im Dialog zu bleiben.

Mittelpunkt der Veranstaltung waren die rechtlichen Ausführungen von VDVO-Justitiar Thomas Waetke von Eventfaq. Der Rechtsanwalt erläuterte die rechtlichen Aspekte bei der Absage von Veranstaltungen, gab Hilftestellungen, beantwortete Fragen und tauschte sich in der Arbeitsgruppe „Veranstaltungsplaner“ aus. Weitere Gruppen  waren „Gewerke“ und „Vermittler“. Die Ergebnisse der drei Gruppen wurden abschließend zusammengefasst und Fragen beantwortet.

„Aufgrund der Zusammensetzung der starken Branchen-Vertreter ist mir persönlich heute deutlich geworden, dass wir alle unsere Möglichkeiten und Beziehungen jetzt sofort nutzen müssen, um Druck in der öffentlichen Wahrnehmung sowie Politik aufzubauen“, resümiert Veranstalter Bernd Fritzges. „Wichtig dabei ist es, dass wir alle in die gleiche Richtung laufen, nicht unbedingt, dass wir Standpunkte vorher konsolidieren müssen. Dafür fehlt uns einerseits die Zeit, andererseits ist dafür unsere Branche auch einfach zu heterogen.

Weitere Informationen unter: www.coronavirus.vdvo.de
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