visitBerlin: Tourismus-Bilanz 2021
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Tourismus-Bilanz 2021

Foto: visitBerlin, Wolfgang Scholvien
Im Vergleich zum Jahr 2019 besteht in Berlin ein Rückgang von 59 Prozent bei den Übernachtungen.
Im Vergleich zum Jahr 2019 besteht in Berlin ein Rückgang von 59 Prozent bei den Übernachtungen.

Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie hat sich der Berlin-Tourismus leicht erholt. Das geht aus dem am 1. März veröffentlichten Zahlen des Landesamts für Statistik Berlin-Brandenburg hervor.

Gegenüber 2020 ist ein Plus von 3,7 Prozent bei den Gästezahlen zu verzeichnen, Übernachtungen haben um 13,7 Prozent zugenommen. Vor allem die Deutschen blieben im vergangenen Jahr ihrer Hauptstadt treu. 71 Prozent der Übernachtungen gingen auf Besucher:innen aus dem Inland zurück, 29 Prozent auf internationale Gäste. Die wichtigsten europäischen Herkunftsländer waren Nachbarstaaten wie die Niederlande, Dänemark und Polen. Stärkster Überseemarkt waren die USA: Die Hotelübernachtungen amerikanischer Gäste verzeichneten gegenüber 2020 wieder Zuwächse. Der Krieg in der Ukraine dämpft allerdings die Erwartungen für eine schnelle Erholung im Jahr 2022.

Stephan Schwarz, Senator für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Das Tourismus- sowie das Messe- und Kongressgeschäft zählen zu den zentralen Wirtschaftszweigen unserer Stadt. Für viele Berlinerinnen und Berliner sind sie Lebensgrundlage, für die Stadt die Visitenkarte. Mit unserem Programm „Neustart Wirtschaft“ wollen wir die seit mehr als zwei Jahren besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen Branchen unterstützen. Hierzu zählen neben der Tourismus- und Veranstaltungswirtschaft die Gastronomie, der lokale Einzelhandel sowie die Kreativwirtschaft.“

Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützte visitBerlin im vergangenen Jahr mit mehr als 150 Aktionen den Restart der Berliner Tourismus- und Kongresswirtschaft. Mit „Berlin bewegt“ wurde im Sommer zu einem Berlin-Besuch animiert. Mit der Weihnachtskampagne im November und Dezember warb visitBerlin für den Einzelhandel in der Stadt. Dazu kamen Reiseangebote wie die Hotel-Aktion „Erlebe Deine Stadt!“ und digitale Tools wie die E-Learning-Plattform „TourismusHub“. Für die kommenden Monate sind weitere Aktionen geplant: so wird es eine deutschlandweite Imagekampagne geben, eine weitere geplante Kampagne zum Wirtschaftsfaktor Tourismus wird sich an die Berliner:innen und die Visitor Economy der Stadt richten.

„Der Krieg in der Ukraine wird für den Tourismus Folgen haben, die bisher nicht klar abzuschätzen sind.“
Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer

„Für den Sommer können wir bisher eine stark wachsende Nachfrage beobachten. Das Bedürfnis nach Reisen und Erlebnissen bei den Menschen ist groß. Der Krieg in der Ukraine aber wird für den Tourismus Folgen haben, die bisher nicht klar abzuschätzen sind.“ sagt Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer.

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