Zeichen setzen für Vielfalt und Toleranz: „Di...
Zeichen setzen für Vielfalt und Toleranz

„Die UEFA sagt nein – WIR sagen Ja!“

Foto: Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft
Stephan Lemke, stellv. Vorsitzender der Vereinigung der deutschen Stadionbetreiber und Geschäftsführer der Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft
Stephan Lemke, stellv. Vorsitzender der Vereinigung der deutschen Stadionbetreiber und Geschäftsführer der Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft

Die Vereinigung deutscher Stadionbetreiber (VdS) wird mit ihren Mitgliedern am 23. Juni 2021, dem Tag des EM-Spiels Deutschland gegen Ungarn, ein Statement für Vielfalt und Toleranz und Gleichstellung setzen: zahlreiche im Verband organisierten Stadien werden in Regenbogenfarben leuchten.

Hintergrund der Aktion ist der Vorschlag des Rates der Stadt München, die Allianz-Arena am Mittwoch anlässlich des EM-Vorrundspiels gegen Ungarn in Regenbogenfarben zu tauchen. Der Antrag wurde von dem Europäischen Fußballverband (UEFA) abgelehnt – obgleich die UEFA 2017 die RESPECT-Kampagne #EqualGame gestartet hat und seither fortführt.

„Die UEFA sagt nein – WIR sagen Ja! Wir werden den Business-Bereich unseres Eintracht-Stadions entsprechend farblich in Szene und die Vielfalt-Beflaggung setzen und so hoffentlich ein Statement nach draußen senden, das da heißt: für Vielfalt, Toleranz und Gleichstellung. Alle haben ihren Platz in unserer Gesellschaft, in unseren Stadien, ob Spieler oder Besucher, egal woher sie stammen, welche Religion oder sexuelle Orientierung sie haben. Nur gemeinsam wird der Sport in unseren Stadien zu emotionalen Festen“, sagt Stephan Lemke, Geschäftsführer der Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft und stellv. Vorsitzender der Vereinigung der deutschen Stadionbetreiber.
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